Gemeindeleben

 

„Ich aber setze mein Vertrauen auf dich, meinen Herrn;  dir nahe zu sein ist mein ganzes Glück. Ich will weitersagen, was du getan hast.“ 

Liebe Freunde,

„Ich wünsche mir, dass jeder Mensch die Chance bekommt, Gott kennen zu lernen. Das ist ein Anliegen, das ich mit den Mitarbeitern von Campus für Christus teile.“

Mit dieser Vision startete ich vor anderthalb Jahren in meinen Dienst bei Campus für Christus. Ich wollte meine Kollegen in ganz Deutschland in ihren Diensten unterstützen und somit mit ihnen zusammen an genau dieser Vision arbeiten. Seither ist viel passiert, und viele geniale Berichte aus dem Arbeitsleben von Campus für Christus ermutigen uns immer wieder neu, unseren Dienst weiterzuführen.                                             

Beispielsweise habe ich erst neulich wieder von einer Frau erfahren, die über unser E-Coaching im Internet Jesus kennengelernt und neue Ermutigung für ihr Leben erhalten hat. Solche Zeug-nisse sind auch für mich eine starke Ermutigung, denn ich sehe im Alltag nicht immer, was meine Arbeit bewirkt. Für mich bedeutet der Alltag vor allem viel Schreibtischarbeit, organisieren, planen, kommunizieren, und  das  kann manchmal auch sehr ernüchternd sein. Aber wenn ich genauer hinsehe, kann ich erkennen, dass auch ich immer wieder kleine Begegnungen und Momente mit Menschen erleben darf, in denen ich für sie beten und von Gott erzählen kann. Das können Zeiten mit Kollegen und mit meinen Mitbewohne-rinnen sein, aber auch mit Menschen, die ich neu kennenlerne und die mich fragen, wo ich arbeite. Da ist man dann ganz schnell im Gespräch über Gott und die Welt. Und es ist schön zu sehen, wie offen und interessiert viele Menschen doch sind.

 Wieder mal zu Gast im Gebetsteam

Im März hatte ich wieder die Möglichkeit mit unserem Arbeitszweig Gebet für 7 Tage in Fürbitte zu stehen, damit Menschen Gott kennenlernen. Unsere Beter organisierten alles rund um das Gebet bei ProChrist und luden mich ein, wie schon im letzten Jahr in der Schweiz, Teil ihres Gebetsteams zu sein und sie darin zu unterstützen. Da ich nicht nur Gebet generell, sondern auch die gemeinsamen Gebetszeiten mit unserem Gebetsteam sehr mag, habe ich gern zugesagt. Die Zeit war sehr ermutigend. Wir waren ein Team von 8 Leuten, das sich jeden Abend um 19 Uhr im Gebetsraum, zwei Etagen über dem Veranstaltungsraum, traf.Jeder Abend war irgendwie einzigartig, und man wusste nie genau, wie er sichgestalten würde. Wir haben gebetet, Lobpreis gemacht und Fürbitte geleistet.Manchmal mit Leichtigkeit im Herzen, manchmal mit einem Ringen für die Menschen im Gebet. Jeden Abend ha-ben wir zudem gemeinsam das Abend-mahl gefeiert. Was übrigens auch einermeiner Höhepunkte war. Jeden Abend nach dem Abendmahl konnte ich spüren, wie frei und rein ich durch das Blut Jesu bin, mehr als es mir je zuvor bewusst war. Und wusste wieder, dass ich mir keine Sorgen machen muss, wie ich vor Gott dastehe. Wir sind absolut schön, rein und fehlerlos vor Gott durch Jesus. 

Das nächste Wertpaket

Direkt im Anschluss an die Woche in Leipzig fand mein nächstes Wertpaket statt(also das nächste Seminar unserer Campusinternen Ausbildung). Das Thema war dieses Mal „Fruchtbare Prozesse“. Wir sprachen beispielsweise darüber, wie unsere Arbeit effektiver sein kann, wie wir im Team gut miteinander arbeiten und Prozesse gut gestalten können. Diese Seminare sind immer wieder sehr ermutigend und inspirierend.

Seid gesegnet!                                                                   Eure Judith