Gemeindeleben

 

Liebe Freunde, 


Ich hoffe, ihr hattet eine erholsame und schöne Sommerzeit und konntet das Wetter und hoffentlich den Urlaub, richtig genießen. Meine Sommerzeit begann mit unserer europäischen Mitarbeitertagung im Juli. Alle ca. 5-7 Jahre findet eine Tagung statt, die alle europäischen Mitarbeiter von Campus einbezieht. Eines der Länder ist jeweils der Gastgeber und in diesem Jahr trafen wir uns alle in der Schweiz.  Für mich war es die erste europäische Mitarbeitertagung und ich habe mich gefreut, Kollegen aus anderen Ländern kennenzulernen. Nicht alle Mitarbeiter konnten bei der Tagung dabei sein, aber wir waren trotzdem insgesamt ca. 1200 Teilnehmer.  Ich war in den Wochen zuvor für die Koordination der deutschen Kinderbetreuung während der Tagung verantwortlich und zudem Ansprechpartner für die deutschen Mitarbeiter und das Schweizer Vorbereitungsteam. 

Die Schweizer haben bei den Vorbereitungen keine Mühen gescheut und so wurde es eine wunderschöne, fröhliche und ereignisreiche Zeit. Die Vorträge der Sprecher waren herausfordernd und ermutigend, zusätzlich gab es Workshops, die man besuchen konnte. Aber auch für die freie Zeit wurde uns einiges geboten. So haben wir beispielsweise an einem der Tage einen Ausflug zu dem Gründungpunkt der Schweiz gemacht. Dies beinhaltete eine Fahrt mit der Fähre und einen kurzen Wanderweg bergauf mit zusätzlichem Mittagssnack. Ein großer koordinatorischer Aufwand, wenn man bedenkt, dass mind. 800 Leute daran teilgenommen haben.
Einer der schönsten Momente für mich war als wir nach dem großen Ausflugtag, der auch in der Schweiz extrem heiß war, abends draußen sitzen und der Band zuhören konnten, die auf der Terrasse spielte. Ich glaube, es war für jeden Teilnehmer eine schöne und ermutigende Zeit.

Kurz nach der Tagung ging es für mich dann auf Reise. Eine Rundreise durch drei Städte in Brandenburg, Thüringen und Sachsen, bei der ich nicht nur meine Familie, sondern auch einige von euch mal wiedersehen konnte. In meiner Heimatstadt hatte ich zudem die Möglichkeit, durch Bericht, Lobpreis und kurzen geistlichen Input am Gottesdienst mitzuwirken. In Leipzig konnte ich mal wieder am dienstäglichen Gebet teilnehmen. Es war schön, euch alle wiederzusehen. Was Gott mir in diesen Wochen wieder neu gezeigt hat, ist, dass er mich schon so liebt wie ich bin und, dass ich genug bin und nicht immer denken muss, dass ich erst besser sein oder etwas Bestimmtes geschafft haben muss um ihm zu gefallen. Und das möchte ich auch euch als Ermutigung mitgeben. Gott hat jedem von uns eine Berufung gegeben und er hat einen wichtigen Plan mit jedem Einzelnen, er hat uns Aufträge gegeben und sein Wort, dass wir kennen und nach dem wir leben sollen. Aber das erste, was er uns sagt, ist, dass er uns liebt und schon immer geliebt hat. Noch bevor wir irgendetwas dafür tun oder ihn kennenlernen konnten hat er uns schon mit unveränderlicher, für immer andauernder Liebe geliebt. Und er möchte, dass wir in Freiheit, Freude und Hoffnung leben. Das gilt für jeden.