Monatsspruch für September 

 
Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er 
die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch
nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut,

Prediger 3,11

 

Vor Jahren gab es die Aktion: „Hast Du heute schon dein Kind gelobt?“Heute möchte ich sagen: „Hast du heute schon gestaunt über Gott?“ Sein Wort, Sein Handeln, Seine Schöp-fung stecken voller Überraschungen!

Zum Beispiel bei der imposanten Grottenfahrt in den Küstenfelsen der Algarve. Großer Gott, wir loben Dich! HERR, wir preisen Deine Stärke!Vor Dir neigt die Erde sich und bewundert Deine Werke. Wie Du warst vor aller Zeit, so bleibst Du in Ewigkeit!

Das größte Werk Gottes aber ist doch, dass er dem Menschen, allen Menschen die Ewigkeit ins Herz gepflanzt hat. Was bedeutet das? In das Herz eines jeden Menschen hat Gott die Sehnsucht nach Erfüllung gelegt, nach Vollkommenheit, ja, nach der Ewigkeit, letztendlich nach dem himmlischen Zuhause. Leider sucht der Mensch erst im Irdischen, im Weltlichen nach seinem Glück, und es dauert oft recht lange, bis er die Hand Jesu ergreift - die dieser ihm schon sein ganzes Leben lang entgegenstreckt-, um vom Heiligen Geist geleitet, Erfüllung und Ewigkeitswert in seinem Leben zu erfahren.

Aber in unserem Vers steht auch, dass wir Gottes Handeln nicht ergründen können, weder was ER, wie ER, noch wann ER etwas tut. Wir wissen nur, dass Gott der Handelnde in unserem Leben ist.

 Hier ein aktuelles Beispiel aus der letzten Woche:

Meine Schwester, die in Portugal, in der Algarve lebt, wo wir auch unseren Urlaub verbringen durften, schickte uns einen Hilferuf wegen des großen Waldbrandes im Monchique-Gebirge, von dem wir ja auch hier aus den Medien erfahren haben. Das Feuer, angetrieben von starkem Wind, bedrohte u.a. das Grundstück ihres Freundes, wo auch viele Tiere leben. Die Flammen wüteten  nur noch 5 km Luftlinie davon entfernt, und der Wind blies schon seit Tagen mit aller Stärke in diese Richtung. Mein erster Gedanke war das Gebet Jesu um die Sturmstillung auf dem Wasser. Ich bat Gott, dass ER die Windrichtung drehen möge und den Sturm stillt. Und genau das geschah, als das Feuer nur noch etwa zwei km Luftlinie von dem Anwesen entfernt war!! Halleluja! Gott sei Dank! Das Feuer konnte dann bald gelöscht werden. Es hat großen Schaden in dem Gebirge angerichtet, aber hier hat ER Bewahrung geschenkt. Dieses Erleben möge meiner Schwester und ihrem Freund  ein Impuls zum Glauben an unseren lebendigen Gott sein! Gottes Eingreifen kommt nie zu spät, auch wenn es manchmal so aussehen mag.

Als Jesus zu der Tochter von Jairus kam, war sie schon gestorben. ER kam augenscheinlich zu spät. Aber ER erweckte das Kind zu neuem Leben! Darum lasst uns aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens! ER lebt und kann Veränderung schenken!