Monatsspruch für August: 

Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke;

das erkennt meine Seele.

(Psalm 139,14)

 

Eine starke Aussage: Ich bin wunderbar gemacht. Ja es stimmt - der Mensch ist ein Wunderwerk Gottes. Betrachten wir unseren Körper: Etwa fünf Liter Blut zirkulieren im ganzen Körper durch Adern und feinste Haargefäße. Wollte man alle diese feinen Röhrchen aneinanderlegen, ergäbe sich eine Strecke von 2.550 km. In diesem Gewirr engster Gefäße rollen 25 Billionen rote und weiße Blutkörperchen ununterbrochen dahin. Das Herz pumpt unser Blut täglich etwa 600mal durch den Körper und schlägt in 50 Jahren ohne eine Pause 1.840.000.000mal. Es gibt keinen Motor, der 50, 80 Jahre lang Tag und Nacht arbeiten könnte. Der menschliche Körper ist keine Maschine; ein lebender Organismus ist etwas anderes.
Dicke Bände könnte man schreiben über den wunderbaren Aufbau des Knochens, des Auges, des Nervensystems, des Gehirns.Woher stammt diese Zweckmäßigkeit, diese Ordnung, die nicht nur den Körper des Menschen, sondern alles Existierende vom kleinsten Bestandteil bis zum unendlichen Kosmos begründet?

Aus unserer menschlichen Erfahrung wissen wir, dass kein sinnvolles Gebilde von allein entsteht. Die Ordnung, die unsere Hände schaffen, wurde zuvor von unserem Geist geplant, durchdacht. Auch in Milliarden Jahren entsteht aus den herabfallenden Steinen eines Steinbruchs kein Wohnhaus.
Ich glaube an Gott, weil ich unter anderem davon überzeugt bin, dass in der Natur das schöpferische Wirken unseres Gottes sichtbar wird. Meine Seele erkennt das. Dieses Erkennen hat Auswirkungen auf das Denken und Handeln.

Bei Axel Kühner: Zuversicht für jeden Tag, werden diesbezüglich gute Gedanken geäußert:
„Wir sind gut gebaut.
Gott gab uns zwei Beine, damit wir uns bewegen und vorankommen können. Für einen Standpunkt hätte ein Bein genügt. Gott gab uns zwei Hände, damit wir festhalten und liebhaben, handeln und loslassen, nehmen und geben können. Für ein Handy hätte eine Hand genügt. Gott gab uns zwei Augen, damit wir die Wahrheit und mit Liebe sehen, damit wir immer beide Ansichten, meine und deine, ihre und seine sehen. Zum Rechthaben hätte ein Auge genügt. Gott gab uns zwei Ohren, dass wir sein ewiges Wort und die Stimmen der Zeit, das göttliche Reden und menschliche Fragen zugleich hören und im Kopf haben. Für das, was wir gerne hören wollen, hätte ein Ohr genügt. Gott gab uns ein Herz, damit es nicht geteilt, sondern versöhnt und ganz ist. Gott gab uns eine Zunge, damit sie nicht gespalten und doppelzüngig, sondern eindeutig ist. Wir sind gut gebaut.“       Matthias Laps