Monatsvers

Jesus Christus spricht: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben."

Die Bibel (Johannes 10, 10)

Jesu Versprechen

Viele Verse des 10. Kapitels handeln vom guten Hirten und seinen vielfältigen Aufgaben mit seiner Herde. Da gilt es, die Herde zusammen zu halten, Ausreißer wieder hereinzuholen, vor Feinden – z. B. Wölfen – zu schützen, vor Dieben auch. Die Schafe müssen zu den Futterplätzen geführt werden, notfalls – wie jetzt in der trockenen Zeit in unserem Land – muss zugefüttert werden. Krankheiten gilt es zu bekämpfen, naja und nicht zuletzt müssen die Schafe auch geschoren werden – und gestreichelt, klar. Niemand besser kann es als der Schäfer selbst. Ein Angestellter kann auch gewissen Ehrgeiz entwickeln, doch wenn es brenzlich wird, achtet er vielleicht mehr auf sein eigenes Leben als auf das der Schafe.
Nun ist das Kapitel kein Lehrbuch der Schafzucht, doch die Zuhörer und Leser – und zum Glück wir heute auch noch – können das Bild des Schäfers eben sehr gut verstehen. Denn natürlich geht es hier um Jesus selbst, der sich um seine Schafe – also, die Menschen, die ihm froh nachfolgen – besonders kümmert.

Tiere können eine Bezugsperson haben, die sie gut kennen und ihnen folgen. Mit Fremden ist das so eine Sache. Der muss sich erst das Vertrauen der Tiere erwerben. Auch ein Bild für unsere Nachfolge – wir sollten verstehen, was von Jesus kommt und was nicht und vorsichtig sein, wenn es um fremde Stimmen geht. Anders gesagt, fremde Gedanken, fremde Ideen, fremde Ideologien, die unseren Glauben nicht stärken. Jesus sagt, wer ihm richtig nachfolgt, kann die Stimmen schon unterscheiden. Lehrer, die vor ihm kamen, hatten ja nicht immer das Gute im Sinne, sondern waren eher wie Diebe.
Jesus geht wie ein guter Hirte sogar soweit, dass er sein Leben einsetzt für die Schafe. Jesus ist gekommen, um uns das volle Leben in Ewigkeit zu erringen.
Das ganze Kapitel ist sehr interessant zu lesen und enthält viele Bilder, die wir auf unser Verhältnis zu Christus anwenden können. Die Liebe Jesu zu uns wird in dem einen Satz des Monatsspruches zusammengefasst.

Thomas Holtz

 

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